Abessinier
 

Die Katze mit dem Sahnekinn oder auch liebevoll kleiner Bergpuma genannt.

Nach den Erzählungen kommt die Abessinierkatze aus Abessinien, dem heutigen Äthiopien.
Im alten Ägypten soll sie schon am Hofe der Pharaonen gelebt haben.
Das alles konnte bisher nicht bestätigt werden, so bleibt ihre Herkunft erst einmal ein kleines Geheimnis.

Die Abessinier ist eine Kurzhaarkatze von mittelgroßer Körperstatur, geschmeidig und muskulös,
auf langen, schlanken Beinen mit schmalen, ovalen Pfoten stehend.

Der verhältnismäßig lange Schwanz ist am Ansatz kräftig und läuft an der Spitze schlank aus.

Der Kopf von mittlerer Keilform hat abgerundete, weiche Konturen, ein kräftiges Kinn,
eine mittellange Nase ohne Stopp, mit einer sanften Einbuchtung.

Die senkrecht zum Kopf stehenden Ohren sind relativ groß, breit am Ansatz,
weit gesetzt und mit einem Wildfleck versehen (Ohrbüschel sind erwünscht).

Die Augen sind mandelförmig, groß, weit auseinander stehend
von leuchtender, intensiv bernsteingelber oder grüner Farbe.
Die Augenlider sind dunkel umrandet.

Das Besondere ist das getickte Fell, bei dem jedes Haar mehrfach farbig gebändert ist (Abessinier-Ticking).

Abessinier gibt es in Wildfarben (ruddy), Sorrel, Blue, und Fawn.

Die Farbe wildfarben wurde 1882 in Großbritannien anerkannt, sorrel 1957 und blue 1975.

Die Abessinierkatze ist eine intelligente, lebhafte Katze und sehr menschenbezogen.
Sie hat einen großen Bewegungsdrang, den sie gerne mit anderen Katzen auslebt.
Deshalb empfiehlt sich keine Einzelhaltung.